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Einführung

DRB 30

DRM-Empfangsleistung


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Höchstes SNR ...

DRM stellt besondere Ansprüche hinsichtlich Linearität und automatischer Verstärkungsregelung (AGC) an den Empfänger. Da die DRM-Signale im Kurzwellenbereich oft starken Schwankungen ausgesetzt sind, ist es Aufgabe der AGC am Ausgang immer ein möglichst optimales Signal mit möglichst hohem Signal-Rausch-Abstand (SNR) an die Soundkarte zu liefern.

Zu Jahresanfang 2006 wurde die AGC der DiRaBox DRB 30 nochmals optimiert. Bei anschliessenden Tests unter Laborbedingungen wurde eine Stichprobe von 10 modifizierten Muster getestet.

Das Testsignal wurde ebenfalls mit DREAM (Transmitter) erzeugt. Das Ausgangssignal der Soundkarte wurde auf einen passiven High-Level-Ringmischer gegeben. Mischfrequenz war 10MHz, gemessen wurde das untere Seitenband (9.988MHz bei 12KHz ZF-Ablage und -42dBm Ausgangspegel)

Folgende Verteilung der Maximalwerte des SNR wurden unter DREAM erreicht:

3x 38dB

2x 39dB

1x 40dB

2x 44dB

1x 46dB

1x 49.5dB

drm snr

Man sieht eine durch Bauteiltoleranzen bestimmte Schwankungsbreite zwischen 38 und 44dB, wenn man mal die beiden Ausnahmewerte von 46 und 49.5 dB unberücksichtigt lässt.

Ohne diese beiden Spitzenwerte ergäbe sich immerhin schon ein Mittelwert von 40dB SNR, was bereits als sehr guter Wert einzustufen ist.

In der täglichen Empfangspraxis dürften allerdings Werte um 30dB SNR am Antenneneingang des Empfängers schon das maximal Erreichbare darstellen. Aber immerhin bleibt die Gewissheit, daß dann wenigstens noch Reserven vorhanden sind.

Störungsfreier DRM-Empfang ist bei der üblichen DRM-Bandbreite von 9/10KHz ab einem SNR von min. 15dB möglich. Darüber hinaus ergibt sich verfahrenensbedingt keine wahrnehmbare Verbesserung der Audiowiedergabe, lediglich die Schwundreserve steigt entsprechend.

Das erforderliche Mindest-SNR von 15dB wird beim DRB 30 ab einem Eingangspegel zwischen etwa -109dBm bis -107dBm ( entsprechend 1uV an 50 Ohm) erreicht, wobei das gerätespezifische Grundrauschen/MDS bei -124dBm liegt.


Bitte beachten: Alle hier gemachten Angaben haben rein informativen Charakter bezogen auf typische Testmuster und beinhalteten keinerlei zugesicherten Eigenschaften, da bei der Serienfertigung Schwankungen durch bauteilbedingte Toleranzen auftreten können.

Die beschriebene AGC-Modifikation ist bereits in allen ab 2006 ausgelieferten Modellen enthalten. Ältere Modelle sind auf Anfrage nachrüstbar.