Warum wird eigentlich die DiRaBox standardmässig
über den etwas in die Jahre gekommenen Parallelport und nicht direkt über
USB gesteuert ?
Der Parallelport ist ein "ruhiger"
Datenbus; d.h. nachdem Daten (hier: Frequenzsteuerung) übermittelt wurden,
findet kein weiterer Datenverkehr mehr statt. Nicht so beim USB-Bus, hier findet
praktisch immer Datenverkehr statt, wie beispielsweise durch ständiges Abfragen
nach angeschlossenen Geräten.
Wir haben bei der Entwicklung der DiRaBox auf
grösste Empfindlichkeit und grösstmöglichen Signal-/Rauschabstand
Wert gelegt. Bei integrierter USB-Steuerung wäre das aufgrund permanent auftretender
Störprodukte so nicht realisierbar gewesen.
Optional bieten wir ja noch den auf die DiRaBox
abgestimmten aufsteckbaren, extra geschirmten USB-Adapter DRB USB ADP an, so daß
dann bei Bedarf auch über USB gesteuert werden kann.
Es gibt einige DRM-Programme, die nur
für eine feste ZF von genau 12KHz ausgelegt sind. Kann ich diese mit der DiRaBox,
die ja eine Zwischenfrequenz von 10KHz hat, auch nützen ?
Ja, im Prinzip kein Problem. Einfach im ControlPanel -2KHz tiefer abstimmen. Dann liegt die Signalmitte genau auf 12KHz.
Da die interne ZF-Bandbreite 15KHz beträgt,
werden die Standard DRM-Signale mit 9/10KHz-Bandbreite dadurch nicht beeinträchtigt.
Eine zusätzliche Anzeige der Signalstärke
wäre ja ganz schön. Ist sowas nicht noch machbar ?
Leider in dieser Form der Steuerung (LPT) nicht
realisierbar, da das Interface hier nicht bidirektional ausgelegt ist.
Einen guten Ersatz zur expliciten Signalstärkeanzeige bietet
die Spektraldarstellung der SDR-Programme, die meistens sehr linear ist - wie
bei DREAM oder SDRadio.
Eingangssignale unter -63dBm (S9 +10dB) werden
durch die geräteinterne AGC nicht beeinflusst.
D.h. im wichtigen Bereich vom Rauschflur (-124dBm bzw. eine
halbe S-Stufe unter S1= -121dBm) bis S9 +10dB erfolgt die Signalanzeige des Spektrums
dB-linear.
Für weitere Fragen und Anregungen sind
wir jederzeit dankbar !