Bedingt durch das Prinzip der ultra-linearen
Umsetzung können beliebige digitale oder analoge Signale mit einer maximalen
Bandbreite von 20KHz im Kurzwellenbereich erzeugt werden.
Nachfolgend ein Beispiel zur analogen Modulation.
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Doppelseitenband-AM-Modulation mit AMSS
Folgende Parameter wurden bei SPARK gewählt:
Audio Bandwidth: 5000Hz ( 5KHz)
Mod. Degree: 100%
AM-Mode: Double Sideband
Carrier Suppression: OFF
Enable AMSS: ON
Moduliert wird mit Musik via gewählter
MP3-Playlist.
SPARK liefert das folgende Basisbandsignal im
Bereich von 0-24KHz bei einer Träger-Mittenfrequenz von 12KHz:

Sofort fällt die scharfe Begrenzung ausserhalb
der belegten Bandbreite (2x Audiobandbreite 5KHz = 10KHz Modulations- bzw. Nutzbandbreite)
auf. Ausserhalb der belegten Bandbreite sind alle Modulationsprodukte um mehr als
80dB bezogen zum Hauptträger abgesenkt.
SPARK verwendet extrem steilflankige FIR-Filter
mit einer Ordnung > 3000 bei einer Seitenbandunterdrückung von >90 dB
zur Spektralformung (Spectrum Shaping).
Das gleiche Signal noch als Wasserfall-Diagramm
dargestellt:

Auch hier erkennt man die scharfe Begrenzung
des Signals auf die gewählte Nutzbandbreite sehr schön. Aufgrund der
Spektrumsformung wird hier die gleiche spektrale Reinheit erzielt, die man bisher
nur von DRM-Aussendungen kannte.
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Referenz-Ausgangsspektrum
Als nächstes wollen wir ein Standard-AM-Signals
im Vergleich zu einem via SPARK & DiRaGen 30 USB erzeugten Ausgangssignal vergleichen.
Zunächst als Referenz ein mittels Testgenerator
erzeugtes DSB-Signal mit 1KHz intern moduliert, Modulationsgrad bei knapp 100%,
Ausgangsfrequenz bei 7MHz:

Beidseitig der Hauptmodulationslinien fallen
die weiteren Spektrallinien exponentiell ab und erreichen eine maximale Pegeldifferenz
von etwas über 40dB im Bereich von +/- 5KHz bezogen auf den Mittenträger.
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DiRaGen-Ausgangsspektrum
Zum Vergleich jetzt bei 7MHz das Ausgangssignal
des DiRaGen 30 USB gespeist mit einem von SPARK aufbereiteten Basebandsignal, gewählter
Modulationsgrad 100% und ebenfalls mit 1KHz extern moduliert:

Auf den ersten Blick sieht man, daß beidseitig
der Hauptmodulationslinien alle weiteren Spektrallinien bereits sehr stark abgesenkt
sind. Jenseits der definierten Nutzbandbreite (+/- 5KHz) sind keine modulationsbedingten
Spektrallinien mehr sichtbar, was hier einer Absenkung um >70dB entspricht.