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SPARK Modulator - Eine universelle Sendesoftware
zur Generierung von Rundfunksignalen
Nachfolgend eine kurze Vorstellung mit den wichtigsten Screenshots im Einsatz mit dem DiRaGen
30 USB, der über den USB-Anschuss als externes Gerät automatisch erkannt
wird.

Hinweis: Alle nichtrelevanten Einstellungen
in diesem Zusammenhang wurden der Einfachheit halber hier bewusst weggelassen.
Weiterführende Informationen zu SPARK finden
sich direkt hier: www.drm-sender.de
Das Programm ist sehr übersichtlich gestaltet
und ist zu Windows 7, Windows Vista, Windows XP und Windows 200 kompatibel.
Bevor ein Ausgangssignal generiert wird, müssen
die einzelnen Sendeparameter einmalig eingestellt werden. Danach werden diese Einstellungen
nach jedem neuen Programmstart automatisch übernommen. Natürlich lassen
sie sich auch jederzeit überschreiben.
Als Eingabehilfe wird bei Bedarf zu allen wählbaren
Parametern beim Berühren mit der Maus eine kurze Erläuterung zusätzlich
angezeigt.
Es besteht auch die Möglichkeit automatisches,
zeitgesteuertes Umschalten von Konfigurationen unter Autopilot abzuspeichern, z.B.
von AM zu DRM.

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Sendungsinhalte & -daten konfigurieren
- Content Manager

FAAC oder AAC+
Mono AAC-Datenstrom ohne SBR oder PS.
Optional AAC+: Stereo und Mono AAC-Kodierung
mit SBR und PS (Lizenz von DOLBY erforderlich).
Slideshow
MOT-Paketdatenstrom (MOT header mode). Es können
mehrere Bilder unterschiedlichen Formates (JPEG, GIF, BMP, ...) in einer Liste
hintereinander als Slideshow übertragen werden.
Website
MOT-Paketdatenstrom (MOT directory mode). Ein
oder mehrere Dateien eines Verzeichnisses werden als sog. MOT-Directory übertragen.
Die Einstiegsseite (entry page) kann nach der Verzeichnisauswahl durch Doppelklick
auf die gewünschte Datei festgelegt werden.
PRBS
Die sog. Pseudo Random Binary Sequence (PRBS)
ist ein synchroner Datenstrom, der eine vordefinierte pseudozufällige Bitfolge
enthält. Die PRBS kann zur Evaluierung der Bitfehlerrate verwendet werden.
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Beispiel: FAAC-Datenstrom generieren

Audio Input Device: Auswahl der Audioquelle
(MP3-Playlist, Soundkarteneingang oder Wave-Datei)
Stream Datarate
Stream Bandwidth: Dieses Eingabefeld ermöglicht
dem Nutzer die Anpassung der Datenrate des logischen AAC-Datenstromes. Die maximale
verfügbare Bandbreite hängt von MSC-, Kanal und Übertragungsparametern
ab.
High Protected: Der hochgeschützte Teil
eines Streams (HPP) wird mit einer seperaten Coderate kodiert, wodurch bei der
MSC-Kodierung des Streams an entsprechender Stelle mehr Redundanzdaten hinzugefügt
werden können. Es ist nicht möglich und zudem nicht sinnvoll dem HPP
100% des Datenstromes zuzuweisen.
Text Messages
Dieser Liste können Textnachrichten der
Länge von maximal 128 Byte (UTF-8 kodiert) hinzugefügt werden. Diese
werden in der Reihenfolge übertragen, in der sie in der Liste auftreten. Eine
Textnachricht untergliedert sich in Überschrift (max. 32 Zeichen) und Nachrichtenblock.
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DRM- und AM-Einstellungen
Hier können die Sendeparameter getrennt
für DRM & AM gewählt werden.
DRM: Es werden alle Modi gemäss DRM 30
mit 4.5 bis 20KHz belegter Bandbreite (OFDM Bandwidth) unterstützt.

AM: Hier lässt sich die belegte Bandbreite
(max. 2x Audio Bandwidth), Modulationgrad bis max. 1.00 = 100%, der AM-Mode (Double
Sideband oder Single Sideband), wahlweise Trägerunterdrückung sowie der
Zusatzdienst AMSS (Amplitude Modulation Signalling System) aktivieren.

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Ausgangsparameter

Modulation
Transmission Mode (Sendemodus): DRM über OFDM, AM
sowie AMSS
Für den DiRaGen 30 erfolgt die Ausgabe
via Soundkarte.
Intermediate Frequency ( ZF): Hier lässt
sich die Mittenfrequenz des generierten Basebandsignals eingeben. Standardmässig
für Anwendungen bis maximal 15KHz belegter Bandbreite wären das 12000Hz
= 12KHz.
Output Frequency: Hier wird die direkte Ausgangsfrequenz
des angeschlossenen DiRaGen in KHz eingegegeben. In unserem Beispiel sind das 10000KHz
= 10.000MHz
OFDM Postprocessing
Die hier wählbaren Parameter bestimmen
unmittelbar die Form des Ausgangssignals und dessen spektrale Reinheit (Spectrum
Shaping).
FIR Filtering: Spark verwendet extrem steilflankige
FIR-Filter mit einer Ordnung > 3000, die für eine überragende spektrale
Reinheit sorgen, immer aktivieren >>> ON
Sideband Suppression: Hier lässt sich die
Unterdrückung des unerwünschten Seitenbandes bzw. Spiefelfrequenz einstellen;
min. Wert 50dB
FIR Transition Bandwidth: Die Übertragungsbandbreite
der einzelnen FIR-Filter, der Default-Wert von 500Hz ist optimal.
Enable Output AGC (Automatic Gain Control):
Der Pegel des Basisband-Ausgangssignal wird automatisch geregelt >>> ON
PAPR
Peak-to-Average Power Ratio: Soft-Clipping und
Peak-Windowing als Crestfaktor-Reduktionsmethoden für DRM/DRM+ wählbar
/ konfigurierbar.
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Auf Sendung gehen ...
Nachdem alle Parameter festgelegt wurden, kann
mittels Doppelklick auf den grossen grünen Pfeil die Sendung gestartet werden:

Spark übermittelt die Frequenzinformation
an den DiRaGen 30 USB, zunächst leuchtet dessen gelbe CONNECTED-LED und danach
die rote ON AIR-LED.

Gleichzeitig startet SPARK in einem neuen Fenster
einen Modulations-Monitor, der das OFDM-Basisband-Ausgangssignal spektral zusammen
mit den gewählten Parametern darstellt.
DRM-Signal

AM-Signal

Watchdog
Mittels einer integrierten Watchdog-Funktion
überwacht SPARK ständig die Verbindung zum DiRaGen 30 USB. Sollte die
Verbindung unterbrochen worden sein, wie z.B. durch Stromausfall, wird der DiRaGen
automatisch wieder danach neu initialisiert.
Hier ein simulierter kurzzeitiger Ausfall der
Spannungsversorgung in der Darstellung als Wasserfall-Diagramm:

Nach dem Ausfall wird das Ausgangssignal des
DiRaGen aus Gründen der Sicherheit und Störungsfreiheit komplett abgeschaltet.
Etwa sechs Sekunden nach dem Ausfall hat SPARK die Störung erkannt und das
Gerät komplett neu initialisiert. Die unterbrochene Sendung wird mit den gewählten
Parametern fortgesetzt.
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